Das Thema Beichte

Ich kann heutzutage die Argumentation verstehen, wonach Menschen es nicht gerade sinnvoll finden, zu beichten. Dies ist verständlich, weil Menschen ungern jemandem ihre intimsten bzw. privaten Geheimnisse offenbaren. Natürlich ist dies schwer, denn es besteht die Angst, dass diese Dinge an die Öffentlichkeit kommen. Man muss auch sehen, dass nicht irgendwer diese Dinge erfährt. Geistliche sind dazu verpflichtet, über diese Dinge zu schweigen. Sie müssen sich an diese Verpflichtung halten. Es heißt allgemein: Gott ist Vergebung usw. Vieles legt man sich aber nach Gutdünken aus. Fakt ist jedoch: Gott vergibt schon sehr viel. Ich habe damit normalerweise kein Problem. Aber man muss sich nun endlich mal in die Situation Gottes hineinversetzen. Vergibt er wirklich immer und alles?
Ich finde, man sollte es sich nicht immer so leicht machen. Man könnte ja meinen, ihm wäre es egal, darum vergibt er immer und alles.
Jahrhundertelang hat er alles vergeben, da muss man ja genervt sein. Ich finde, man sollte fairerweise nicht immer nur die eine Seite sehen.
Die Beichte ist schon wichtig! Aber einfach davon auszugehen, dass jede Verfehlung sozusagen weggezaubert wird, ist einfach Utopie.
Dann könnte man ja zuhauf morden, vergewaltigen, stehlen usw., ist ja kein Problem, denn schließlich muss er ja vergeben, das ist doch Irrsinn!
Besser und einfacher ist es einfach schön zu leben, ohne jemandem großartig zu schaden. Dann braucht man nicht zu beichten. Aber da die Sache in der Regel anders ist, kommt man nicht umhin, diese Dienste ab und an in Anspruch zu nehmen. Denn Gott erwartet natürlich schon, dass jeder ein einigermaßen verfehlungsfreies Leben führt. Dies ist in der Regel auch nicht schwer. Zum Beispiel ein Soldat tut gewissenhaft seine Pflicht. Ich persönlich bin gar begeistert. Aber leider kann es sein, dass er töten muss. Dies passt wiederum gar nicht. Aber dafür sollte er dann regelmäßig beichten. Ganz ehrlich, dann fällt es Gott einmal wirklich leicht zu vergeben. Das nenne ich mal einen „tollen Deal“. Hey, Gott ist doch nun wirklich kein Unmensch. Er gönnt uns doch wirklich viel, obwohl Gott zutiefst gekränkt ist. Das soll sich ändern. Man fühlt sich tatsächlich besser, wenn man sein „Problem“ gebeichtet hat. Es sind erfahrene Geistliche und gegebenenfalls können sie auch mal Rat geben. Es ist eigentlich eine tolle Sache. Gut, dass soll jetzt kein „Werbefeldzug“ für die Kirche sein! Die Beichte befreit auch nicht vor weltlicher Strafverfolgung. Aber es geht ja um unser Gewissen. Natürlich bezeichnet man das als Gewissen. Das „Seelig- und Heiligsprechen“ ist zukünftig untersagt. Weiterhin ist der Ablasshandel in jeglicher Form untersagt. Hierdurch wird die Souveränität des Herrn untergraben. Gott lässt sich nicht ewiglich für Geld oder sonstige „Zuwendungen“ zum Narren halten. Sonntage haben gefälligst arbeitsfrei zu bleiben, so wie alle christlichen Feiertage. Die Ausnahmen sind hierbei: Energieversorgung, Sicherheits- und Notdienste, Bus- und Bahndienste, Beförderungsdienste, Polizei und Rettungsdienste, medizinische und Pflegedienste,
Katastrophenschutz, städtische Dienste und das Militär.

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